Honor Magic V6 im Realitätscheck: Das taugt das Rekord-Foldable im ersten Test

Honor Magic V6 im Realitätscheck: Das taugt das Rekord-Foldable im ersten Test

Als Honor das Magic V6 im März auf dem Mobile World Congress vorstellte, waren die Erwartungen riesig. Ein Gehäuse, dünner als ein iPhone 17 Pro Max, der erste IP69-Wasserschutz und ein gigantischer Akku. Nun hat der globale Rollout begonnen (unter anderem in Malaysia für umgerechnet knapp 1.930 US-Dollar), und das US-Tech-Magazin The Verge konnte das Gerät intensiv im Alltag testen.

Wir haben uns das Review genau angeschaut und prüfen, ob das Luxus-Foldable hält, was die Specs versprechen – und wo im Alltag die versteckten Schwächen liegen.

Das Licht: Ein Akku für zwei Tage und echte Beruhigung

The Verge spart in seinem Testbericht nicht mit Lob für Honors Ingenieurskunst auf der Hardware-Seite. Drei Punkte stechen dabei besonders heraus:

  • Die Akku-Sensation: Der neue 6.660-mAh-Silizium-Carbon-Akku ist der unbestrittene Star des Telefons. Während die meisten Falthandys nach einem intensiven Tag an die Steckdose müssen, hielt das Magic V6 im Test problemlos zwei volle Tage ohne Ladung durch. Für ein so dünnes Gerät ist das ein echter Meilenstein.
  • Formfaktor: Mit gerade einmal 4 mm im geöffneten Zustand fühlt sich das Smartphone extrem handlich an. Geschlossen ist es kaum von einem normalen Flaggschiff-Smartphone zu unterscheiden.
  • Der IP69-Schutz: Auch wenn man im Alltag selten mit Hochdruckreinigern am Smartphone hantiert – der verbesserte Schutz gegen Staub und Wasser gibt Nutzern im Alltag ein deutlich sichereres Gefühl bei einem so komplexen Klappmechanismus. Pluspunkt: Honor verspricht jetzt sieben Jahre Software-Support.

Aber: Frust bei der Software und Kompromisse bei der Kamera

Trotz der beeindruckenden Hardware-Rekorde vergibt The Verge eine Wertung von 8 von 10 Punkten. Das liegt daran, dass ein Premium-Smartphone eben nicht nur aus nackten Zahlen besteht. Hier schwächelt das Magic V6:

  • Die Benutzeroberfläche (MagicOS): Das ist der größte Kritikpunkt der Tester. Die Android-Oberfläche von Honor wirkt überladen, ist stark mit eigenen Apps vollgestopft und das Multitasking ist bei Weitem nicht so intuitiv gelöst wie bei der Konkurrenz von Oppo oder Samsung.
  • Der Knick im Display: Zwar hat Honor die Falz in der Mitte verringert, unsichtbar ist sie jedoch keineswegs. Andere Hersteller haben den Knick im Jahr 2026 bereits besser im Griff.
  • Die Kamera: Der verbaute Snapdragon 8 Elite Gen 5 sorgt für ordentlich Rechenpower, doch die Kamerasensoren stoßen aufgrund der dünnen Bauweise an physikalische Grenzen. Die Fotos sind gut, kommen aber bei schwierigen Lichtverhältnissen nicht an klassische Top-Smartphones heran.

Unser Fazit: Lohnt sich der Import nach Europa?

Das Honor Magic V6 zeigt eindrucksvoll, dass die Hardware von faltbaren Smartphones absolut ausgereift ist. Die Zeiten von klobigen Backsteinen und empfindlichen Scharnieren sind vorbei.

Mit einem umgerechneten Preis von fast 2.000 Euro zum Marktstart ist das Gerät jedoch ein extrem teures Smartphone. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Software das Potenzial des riesigen Bildschirms im Alltag noch etwas ausbremst. Zudem fehlt Honor außerhalb Asiens oft die nötige Service-Infrastruktur, falls das flexible Display doch einmal repariert werden muss.

Der Janado-Tipp: Das Konzept fasziniert, aber der Preis ist utopisch. Für die Hälfte des Budgets bekommst du bei uns ein unschlagbares Doppelpack, das im Alltag sogar flexibler ist: Ein refurbished iPhone 16 Pro (ab ca. 689 €) kombiniert mit einem iPad Air M1 (ab ca. 350 €) kostet zusammen knapp über 1.000 Euro.

Im Android-Lager bist du mit einem Galaxy S25 (ab ca. 487 €) und einem Galaxy Tab S9 (ab ca. 385 €) sogar schon bei unter 900 Euro. Statt eines kompromissbehafteten Foldables hast du so ein echtes High-End-Smartphone für die Hosentasche und ein vollwertiges Tablet zum Arbeiten und Streamen. Schau dich bei uns im Shop um – zwei smarte Refurbished-Geräte sind im Alltag fast immer der bessere und günstigere Weg.

Wenn es unbedingt die Falt-Technik sein soll, musst du trotzdem keine 2.000 Euro auf den Tisch legen. Bei uns findest du perfekt geprüfte und technisch einwandfreie Refurbished-Foldables zum fairen Kurs: Das Samsung Galaxy Z Fold 7 gibt es bei uns schon ab 990,90 €, das Google Pixel 10 Pro Fold ab 1.020,90 €, und wer beim Hersteller bleiben möchte, greift zum Vorgänger, dem Honor Magic V5, ab 950,90 €.