iPhone 15 Pro vs. iPhone 18 Pro: Lohnt sich das Upgrade nach drei Generationen?

iPhone 15 Pro vs. iPhone 18 Pro: Lohnt sich das Upgrade nach drei Generationen?

Seit dem 19. September 2026 steht das iPhone 18 Pro in den Apple Stores. Für die meisten ist das nur eine weitere Meldung im Jahresrhythmus. Für alle, die zuletzt 2023 beim iPhone 15 Pro zugeschlagen haben, ist es dagegen die erste echte Gelegenheit seit drei Jahren, über ein Upgrade nachzudenken.

Drei Generationen liegen zwischen beiden Geräten: das iPhone 16 Pro, das iPhone 17 Pro und jetzt das iPhone 18 Pro. Wer so lange durchgehalten hat, zählt selten zu den Early Adoptern, sondern eher zu den preisbewussten Nutzern, für die sich refurbished ohnehin anbietet. Dieser Vergleich zeigt, wo der Abstand nach drei Jahren wirklich groß geworden ist und wo Apple eher nachgeschärft als neu erfunden hat.

Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick

  • Größte Neuerung beim iPhone 18 Pro ist eine bewegliche Blende in der Hauptkamera, ein Novum bei Apple.
  • Das iPhone 15 Pro kennt weder variable Blende noch manuelle Belichtungssteuerung, das war 2023 kein Thema.
  • Der A20-Pro-Chip mit überarbeiteter Vapor-Chamber-Kühlung liegt deutlich vor dem A17 Pro, besonders bei Dauerlast.
  • Die Akkulaufzeit springt von bis zu 23 Stunden Video-Wiedergabe auf bis zu 36 Stunden.
  • Das Gehäuse wechselte zweimal: vom Titan-Erstling iPhone 15 Pro zum größeren Titan-Gehäuse beim 16 Pro bis zum Aluminium-Unibody, den sich 17 Pro und 18 Pro teilen.
  • Das iPhone 18 Pro startet ab 1.449 Euro (256 GB), wer stattdessen ein refurbished iPhone 15 Pro kaufen möchte, zahlt schon ab rund 535,90 Euro.
  • iOS 27 bringt eine kontextbewusstere Siri, zeitgleich mit dem 18 Pro vorgestellt, läuft aber auch auf älteren Modellen.

Kamera und Blende: Wo der Sprung wirklich zu spüren ist

Das iPhone 15 Pro fotografiert mit 48-Megapixel-Hauptkamera und fester Blende von f/1,78, dazu Ultraweitwinkel und ein Teleobjektiv mit 3-fachem optischen Zoom. Manuelle Kontrolle über Blende oder Verschlusszeit gibt es nicht, nur eine einfache Belichtungskorrektur.

Beim iPhone 18 Pro öffnet sich die Hauptkamera bis f/1,48 und lässt sich auf f/1,8, f/2,8 oder f/4 abblenden, automatisch oder manuell. The Verge beschreibt den Effekt als geringfügig bessere Low-Light-Aufnahmen und mehr Schärfentiefe bei abgeblendeter Optik, etwa für Gruppenfotos. In der Bildqualität selbst seien die Unterschiede im Alltag aber überwiegend marginal. Wichtiger sei die neue manuelle Steuerung von Blende, Verschlusszeit, Weißabgleich und Fokus, nur ein ISO-Regler fehlt. Schon das iPhone 16 Pro hatte mehr Zoom und eine bessere Ultraweitwinkelkamera nachgerüstet, wer nicht bis zum 18 Pro gehen will, kann auch ein älteres iPhone wie das iPhone 16 Pro gebraucht kaufen und einen Großteil dieses Sprungs mitnehmen.

Chip und Performance: A17 Pro gegen A20 Pro

Zwischen A17 Pro und A20 Pro liegen drei Chip-Generationen. Der größte praktische Unterschied liegt weniger in der reinen Rechenleistung als im Wärmemanagement: Die überarbeitete Vapor Chamber sorgt laut Verge-Test für deutlich längere Sustained Performance, also weniger Leistungseinbruch bei Dauerlast wie Gaming oder Videobearbeitung.

Neu ist außerdem ein eigenes Apple-Mobilfunkmodem namens C2, gepaart mit dem N1-Chip für WLAN und Bluetooth, im Test unauffällig gut. Dazu kommt iOS 27 mit einer Siri, die laut Verge über E-Mails und Nachrichten hinweg suchen kann und weniger geschwätzig wirkt als Gemini oder ChatGPT. Der A17 Pro im iPhone 15 Pro fühlt sich 2026 aber noch keineswegs alt an, für die meisten Apps reicht er weiterhin locker.

Design und Material: Vom Titan-Erstling zum Aluminium

Das iPhone 15 Pro war 2023 das erste iPhone mit Titan-Gehäuse, dazu kamen erstmals USB-C und der Action Button. Beim iPhone 17 Pro wechselte Apple dann zu einem Aluminium-Unibody mit neuer Vapor-Chamber-Kühlung, auch als Reaktion auf frühere Wärmeprobleme. Das iPhone 18 Pro übernimmt dieses Design fast unverändert, laut The Verge passt es sogar in dieselben Hüllen wie das 17 Pro. Auffälligster Unterschied ist eine kleinere Dynamic Island, weil der Face-ID-Sensor jetzt unter dem Display sitzt, im Alltag laut Testerin kaum spürbar.

Akku: Der unauffälligste, aber wichtigste Fortschritt

Apple gibt für das iPhone 15 Pro bis zu 23 Stunden Video-Wiedergabe an, beim iPhone 18 Pro sind es bis zu 36 Stunden, beim 18 Pro Max sogar 45 Stunden gegenüber 39 Stunden im Vorjahr. Das ist der klarste Fortschritt der letzten drei Generationen. Dazu kommt bei einem drei Jahre alten iPhone 15 Pro der normale Akkuverschleiß: Wer täglich schon mittags zum Ladekabel greift, spürt den Unterschied zu einem frischen Akku direkt.

Preis: Was beide Geräte heute wirklich kosten

Das iPhone 18 Pro startet in Deutschland bei 1.449 Euro für 256 GB, 512 GB kosten 1.699 Euro, 1 TB 2.199 Euro und 2 TB 2.949 Euro. Das iPhone 18 Pro Max beginnt bei 1.599 Euro. Das iPhone 15 Pro startete 2023 bei 1.199 Euro für 128 GB, neu ist es heute praktisch nicht mehr erhältlich. Wer die drei Generationen Abstand nicht zum vollen Neupreis überbrücken will, findet bei Janado eine günstigere Zwischenstation. Alle aktuell verfügbaren refurbished iPhones bei Janado lassen sich nach Modell, Zustand und Speicher filtern.

Fazit: Wer sollte jetzt wechseln, wer kann noch warten?

Wessen iPhone 15 Pro spürbar schlapper macht, vor allem beim Akku, und wer die manuelle Kamerasteuerung wirklich nutzen würde, bekommt mit dem iPhone 18 Pro ein rundum ausgereiftes Gerät. Der Sprung fällt größer aus als bei neueren iPhones wie im Vergleich iPhone 18 Pro vs. iPhone 17 Pro nachzulesen ist.

Wer dagegen hauptsächlich telefoniert, fotografiert und Nachrichten schreibt, merkt von der neuen Blende wenig, und das eigene iPhone 15 Pro läuft mit iOS 27 vermutlich noch Jahre stabil. Für diese Gruppe lohnt sich eher ein Zwischenschritt über ein refurbished 16 Pro oder 17 Pro als der volle Neupreis. Wer ein Max-Modell im Blick hat, findet im Vergleich iPhone 18 Pro Max vs. iPhone 16 Pro Max die passende Einordnung.

FAQ: iPhone 15 Pro oder iPhone 18 Pro?

Was ist der größte Unterschied zwischen iPhone 15 Pro und iPhone 18 Pro?

Am deutlichsten ist die Akkulaufzeit, die von 23 auf bis zu 36 Stunden Video-Wiedergabe steigt, gefolgt von der neuen variablen Blende und manuellen Kamerasteuerung, die das iPhone 15 Pro gar nicht kennt.

Bekommt das iPhone 15 Pro noch alle wichtigen Updates?

Ja, das iPhone 15 Pro läuft auch mit iOS 27 inklusive der neuen Siri. Apple versorgt seine Pro-Modelle erfahrungsgemäß über viele Jahre mit aktuellen iOS-Versionen, akuter Update-Zwang besteht also nicht.

Lohnt sich statt des großen Sprungs auch ein kleineres Upgrade?

Für viele ist ein Zwischenschritt sinnvoller als der volle Neupreis. Ein refurbished iPhone 16 Pro oder 17 Pro bringt schon deutlich mehr Kamera, Akku und Tempo als das iPhone 15 Pro, kostet aber einen Bruchteil des iPhone 18 Pro.

Ist die neue variable Blende den Aufpreis wert?

Laut The Verge sind die Bildunterschiede durch die variable Blende im Alltag meist marginal. Wer keine ambitionierten Fotoprojekte plant, kauft das iPhone 18 Pro eher wegen Akku und Performance als wegen der Blende.

Der Janado-Tipp

Wer aktuell vom iPhone 15 Pro kommt, muss nicht gleich 1.449 Euro einplanen. Ein refurbished iPhone 16 Pro bringt bereits ein größeres Display, mehr optischen Zoom und einen spürbar saftigeren Akku mit, aktuell ab rund 765,90 Euro und damit fast 700 Euro günstiger als ein neues iPhone 18 Pro. Wer näher am aktuellen Modell bleiben und auch das Aluminium-Design mit Vapor-Chamber-Kühlung testen möchte, kann alternativ das iPhone 16 Pro refurbished kaufen oder direkt zum iPhone 17 Pro greifen, das schon fast alles kann, was auch das 18 Pro kann, nur ohne die neue Blende.

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