Apple Watch Ultra 4 im Anflug: Lohnt sich das Warten?

Apple Watch Ultra 4 im Anflug: Lohnt sich das Warten?

Die diesjährige WWDC im Juni hinterließ bei vielen Smartwatch-Fans eine Menge Frust. Während Apple bei iPhones mit iOS 27 extrem großzügig war, kam es bei watchOS 27 zu drastischen Einschnitten. Der größte Schock: Die originale Apple Watch Ultra 1 (2022) fliegt offiziell aus dem Update-Support. Grund dafür ist der Hunger der neuen Siri AI-Funktionen, für die der alte Prozessor schlicht zu schwach ist.

Für Besitzer der ersten Ultra-Generation stellt sich nun die Frage: Was bringt der Nachfolger? Bloomberg-Insider Mark Gurman (via Macrumors) hat Apples Roadmap für den Herbst bestätigt, und die Apple Watch Ultra 4 steht fest auf dem Plan. Wir fassen die neuesten Leaks zusammen und klären, ob sich das Warten lohnt

Das Design: Steht uns das erste „Full Redesign“ bevor?

Seit ihrer Einführung im Jahr 2022 sieht die Apple Watch Ultra optisch im Grunde identisch aus. Abgesehen von der schwarzen Farboption bei der Ultra 2 im Jahr 2024 gab es am Titangehäuse keine sichtbaren Veränderungen.

Das könnte sich im kommenden September ändern. Berichten aus der asiatischen Lieferkette (DigiTimes) zufolge testet Apple für die Ultra 4 ein umfassendes Redesign. Wie genau das aussieht, ist noch Geheimsache – denkbar wären schmalere Displayränder oder ein etwas flacheres Gehäuse, um den Klotz am Handgelenk etwas alltagstauglicher zu machen.

Die neuen Features: Kommt Touch ID auf die Uhr?

In geleakten Software-Codes von Apple sind Hinweise auf eine völlig neue Authentifizierungsmethode aufgetaucht: Touch ID für die Apple Watch.
Bisher entsperrt sich die Uhr entweder über einen Zahlencode oder automatisch, sobald das gekoppelte iPhone entriegelt wird. Apple experimentiert wohl damit, einen Fingerabdrucksensor direkt unter dem Display oder im seitlichen Button zu verbauen. Das würde vor allem das Bezahlen per Apple Watch im Alltag noch einmal beschleunigen.

Zudem spricht die Gerüchteküche von einem Upgrade der Gesundheitssensoren. An der lang ersehnten, nicht-invasiven Blutzuckermessung wird zwar geforscht, diese ist laut Experten aber noch einige Jahre entfernt. Stattdessen dürfte Apple die Sensorik für bestehende Werte (wie die Erkennung von Schlafapnoe oder erweiterte Trainings-Analysen) verfeinern.

Display: OLED-Fortschritt erst 2027

Wer auf die neue, extrem stromsparende HMO-Displaytechnologie von LG hofft, muss sich gedulden. Diese soll den Stromverbrauch des OLED-Bildschirms noch einmal drastisch senken, ist laut aktuellen Berichten aber erst für die übernächste Generation im Jahr 2027 eingeplant. Die Ultra 4 wird also beim bekannten, extrem hellen LTPO-OLED-Display bleiben.

Kaufberatung: Jetzt umsteigen oder auf die Ultra 4 warten?

Das plötzliche Update-Aus der Ultra 1 zwingt viele Nutzer zum Handeln. Wie solltet ihr euch entscheiden?

  • Auf die Ultra 4 warten lohnt sich, wenn ihr das allererste Modell besitzt, vom aktuellen Design gelangweilt seid und unbedingt das optisch frische Gehäuse sowie potenzielle neue Features wie Touch ID abgreifen wollt. Die Vorstellung erfolgt im September 2026 – rechnet aber auch hier mit saftigen Premium-Preisen.
  • Jetzt zur Ultra 2 oder Ultra 3 greifen lohnt sich, wenn ihr eine zukunftssichere Uhr sucht, aber nicht den vollen Neuwaren-Preis im Herbst zahlen wollt. Da sowohl die Ultra 2 als auch die Ultra 3 den stärkeren S-Prozessor besitzen, werden sie vollständig von watchOS 27 unterstützt und bekommen alle neuen Siri AI-Features spendiert. 

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Unser Tipp: Die Streichung der Ultra 1 zeigt, wie wichtig die Wahl des richtigen Modells ist. Da die Ultra 2 und Ultra 3 softwareseitig absolut sicher für die nächsten Jahre sind, bieten sie aktuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.