Das iPhone 15 ist jetzt knapp drei Jahre alt, und trotzdem landet es 2026 regelmäßig auf den Einkaufslisten von Menschen, die ein modernes Smartphone ohne Flaggschiff-Preis suchen. Die Frage ist berechtigt: Was bekommt man heute noch für das Geld, und wo zieht das Gerät gegenüber aktuellen Modellen den Kürzeren?
DAS WICHTIGSTE AUF EINEN BLICK
- Lohnt es sich? Ja, für iPhone-Umsteiger von einem iPhone 12 oder älter ist das iPhone 15 in 2026 ein vollwertiges, modernes Smartphone mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Das iPhone 15 läuft auf iOS 26 mit dem neuen Liquid-Glass-Design und zeigt dabei keine messbaren Performance-Einbußen.
- Der A16 Bionic Chip erreicht laut Geekbench 6 einen Single-Core-Score von 2.551 und einen Multi-Core-Score von 6.339, was für alle alltäglichen Aufgaben und auch anspruchsvolle Spiele mehr als ausreicht.
- Kein Apple Intelligence: Das iPhone 15 unterstützt Apples KI-Funktionen nicht. Wer diese Features will, braucht mindestens ein iPhone 15 Pro oder iPhone 16.
- Das 60-Hz-Display ist 2026 technisch veraltet, im Alltag aber gut nutzbar, solange kein direkter Vergleich mit einem ProMotion-Display stattfindet.
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Design: Komfortabler als seine Vorgänger
Das iPhone 15 markiert bis heute einen echten Designwechsel in der Standard-iPhone-Reihe. Apple tauschte das Hochglanz-Glas auf der Rückseite gegen eine matte, durchgefärbte Oberfläche aus und rundete die Kanten des Aluminiumrahmens leicht ab. Das Ergebnis: ein Gerät, das sich deutlich angenehmer in der Hand anfühlt als das iPhone 12, 13 oder 14.
Laut The Verge macht gerade das abgerundete Alu-Frame einen überraschend großen Unterschied im Alltag, weil die scharfen Kanten der Vorgänger bei längerem Halten störend wirkten. Mit 171 Gramm gehört das iPhone 15 zu den leichteren aktuellen iPhones. Das Dynamic Island auf der Vorderseite sorgt dafür, dass das Gerät von vorne mit neueren Modellen identisch wirkt.
Dazu kommt der USB-C-Anschluss, der ab dem iPhone 15 Lightning dauerhaft abgelöst hat. Das bedeutet: ein Ladekabel für iPhone, iPad, Mac und Android-Geräte.
Display: OLED-Qualität, aber ohne ProMotion
Das Display ist das offensichtlichste Zugeständnis gegenüber den Pro-Modellen. Das iPhone 15 besitzt ein 6,1-Zoll OLED-Panel mit 2.556 x 1.179 Pixeln bei 460 ppi und einer Außenhelligkeit von bis zu 2.000 Nits.
Was fehlt: 120 Hz. Das iPhone 15 taktet bei 60 Hz, während selbst günstige Android-Geräte 2026 mit 90 oder 120 Hz arbeiten. The Verge bezeichnete das bereits bei Erscheinen als nicht mehr zeitgemäß für ein 800-Euro-Gerät. Im direkten Vergleich mit einem iPhone 17 oder einem Pro-Modell fällt der Unterschied beim Scrollen und bei Animationen auf. Wer das Gerät aber nur für sich nutzt, ohne täglichen Direktvergleich, gewöhnt sich schnell daran, iOS ist gut genug optimiert, dass 60 Hz trotzdem schnell wirkt.
Performance: Der A16 Bionic hält durch
Der A16 Bionic Chip liefert in 2026 noch sehr solide Leistung. Laut Geekbench 6 kommt das iPhone 15 auf einen Single-Core-Score von 2.551 und einen Multi-Core-Score von 6.339. Zum Vergleich: der Chip stammt ursprünglich aus den iPhone 14 Pro-Modellen und war bei Erscheinen Apples schnellster Prozessor.
Tech Titans berichtet nach über einem Jahr Nutzung, dass Apps schnell öffnen, Multitasking flüssig läuft und auch anspruchsvolle Spiele problemlos funktionieren. Der Chip kann leicht warm werden bei langen Gaming-Sessions, liegt damit aber im normalen Bereich.
Der Arbeitsspeicher mit 6 GB RAM ist ebenfalls ein Vorteil gegenüber den 4 GB in iPhone 12 oder 13, wo Apps im Hintergrund heute regelmäßig neu laden müssen. Die Software-Unterstützung ist für das iPhone 15 ein Zeitraum bis 2029 oder 2030 realistisch, darüber hinaus bekommt es noch jahrelang Sicherheitsupdates.
Kamera: 48 MP im Alltag, kein Telephoto
Das iPhone 15 war das erste Standard-iPhone mit einem 48-Megapixel-Hauptsensor. Standardmäßig speichert es 24-Megapixel-Bilder, die aus 12- und 48-Megapixel-Daten berechnet werden. Laut Apple Datenblatt beträgt die Blende f/1.6 mit optischer Bildstabilisierung.
Für Alltagsfotos, Familienbilder und Urlaubsaufnahmen liefert die Kamera exzellente Ergebnisse. The Verge lobt die verbesserten HDR-Algorithmen, die Bilder weniger flach und dynamischer wirken lassen. Hinzu kommt die automatische Portrait-Erkennung: Sobald eine Person, ein Hund oder eine Katze im Bild ist, speichert iOS automatisch Tiefeninformationen, die später im Schnitt für Bokeh-Effekte genutzt werden können, ohne dass man vorher in den Portrait-Modus wechseln muss.
Was fehlt: kein optisches Telephoto. Der 2x-Zoom ist ein Software-Crop des Hauptsensors, kein echtes Teleobjektiv. Das Ultrawide-Objektiv mit 12 MP und f/2.4 ist solide für Gruppenbilder, kommt aber ohne Makro-Autofokus. Im Vergleich zum iPhone 17 vermisst man das neue Dual-Capture-Feature und die verbesserte Frontkamera, laut Tech Titans.
Akku: Solide, aber kein Langstreckenläufer
Der Akku des iPhone 15 schafft laut Apple Datenblatt bis zu 20 Stunden Videowiedergabe. Im Alltag bedeutet das einen vollen Werktag ohne Zwischenladen, bei normaler Nutzung mit Social Media, Nachrichten und gelegentlichem Telefonieren.
Tech Titans meldet nach über einem Jahr Nutzung als Zweitgerät eine Akkugesundheit von 98 % bei 219 Ladezyklen, was auf eine gute Langlebigkeit hindeutet. Mit iOS 26 zeigt sich kein signifikanter Mehrverbrauch. Wer das Gerät intensiv mit 5G und maximaler Helligkeit betreibt, braucht abends möglicherweise eine kurze Aufladung.
Schnellladen bis 50 % in etwa 30 Minuten ist mit einem 20-Watt-Netzteil möglich, laut Apple Datenblatt, das Netzteil liegt nicht im Lieferumfang.
Lohnt sich ein Upgrade?
Wer von einem iPhone 11, 12 oder 13 kommt, bekommt mit dem iPhone 15 ein vollständig modernisiertes Gerät: Dynamic Island, USB-C, mattem Glas, bessere Kamera und deutlich mehr RAM. Der Sprung ist spürbar.
Wer aber neu in die iPhone-Welt einsteigt oder gerade ein älteres Android-Gerät ersetzt, sollte das iPhone 16 oder iPhone 16e ernsthaft in Betracht ziehen. Beide unterstützen Apple Intelligence, bieten mehr RAM und haben eine zukunftssicherere Grundlage. Das iPhone 16 ist ebenfalls bereits zu günstigeren Preisen erhältlich.
Wer das iPhone 15 refurbished kauft und von einem iPhone 11 oder älter upgradet: grünes Licht. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist stark, das Gerät fühlt sich nicht nach einem Kompromiss an.
Der Janado-Tipp
Das iPhone 15 ist ein klares Budget-Sweet-Spot-Gerät: Wer auf Apple Intelligence verzichten kann und keine 120-Hz-Displays braucht, erhält hier ein schickes, gut verarbeitetes iPhone mit moderner Ausstattung zu einem Preis deutlich unter Flaggschiff-Niveau.
Als refurbished Gerät bei Janado ist das iPhone 15 besonders attraktiv für alle, die von einem iPhone 11, 12 oder 13 upgraden wollen. Wer das beste Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, ist hier richtig. Wer mehr will, schaut direkt beim iPhone 16, das bereits Apple Intelligence mitbringt.
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FAQ
Unterstützt das iPhone 15 Apple Intelligence?
Nein. Apple Intelligence ist nur auf dem iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max sowie allen iPhone 16- und iPhone 17-Modellen verfügbar. Das Standard-iPhone 15 erhält diese KI-Funktionen auch in Zukunft nicht, laut Apple Support.
Ist das iPhone 15 noch gut für 2026?
Ja. Der A16 Bionic Chip, 6 GB RAM und iOS 26 machen das iPhone 15 2026 zu einem vollwertigen Alltagsgerät. Einzige spürbare Schwächen: kein 120-Hz-Display und kein Apple Intelligence.
iPhone 15 oder iPhone 16 kaufen?
Wer Apple Intelligence, mehr RAM (8 GB) und eine zukunftssicherere Hardware will, sollte zum iPhone 16 greifen. Wer vor allem sparen will und auf KI-Features verzichten kann, ist mit dem iPhone 15 gut bedient.
Lohnt sich das iPhone 15 als Upgrade vom iPhone 13?
Bedingt. Der Chip-Unterschied zwischen A15 (iPhone 13) und A16 (iPhone 15) ist gering. Für USB-C, Dynamic Island und die bessere Kamera lohnt sich der Wechsel, wer aber primär Performance-Verbesserungen erwartet, wird enttäuscht sein.






