Kaum sind unsere Gerüchte aus letzter Woche zum Innenleben des Pixel 11 verflogen, liefern neue Render-Leaks von Branchen-Insidern wie 9to5Google und OnLeaks (über X) ein detailliertes Bild der Hardware. Die wichtigste Erkenntnis für alle Design-Fans: Google scheint sich treu zu bleiben – vielleicht sogar ein bisschen zu sehr. Während die inneren Werte (Tensor G6) glänzen, stagniert die Optik im dritten Jahr in Folge.
Key Points
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Design-Stagnation: Das Pixel 11 Pro übernimmt fast eins zu eins die Formsprache des Pixel 9 und Pixel 10.
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Gläserne Rückkehr: Die markante Kamera-Bar wechselt von Metall zurück zu einem All-Glass-Design, ähnlich wie beim Pixel 6.
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Minimal-Diät: Mit 8,4 mm Dicke ist das neue Flaggschiff gerade einmal 0,1 mm dünner als sein Vorgänger.
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Sensor-Check: Erste Bilder deuten darauf hin, dass der oft kritisierte Temperatursensor beim Pro-Modell wegfallen könnte.
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Janado-Fazit: Wer auf den optischen "Neu-Faktor" hofft, wird enttäuscht – das macht aktuelle Pixel-Modelle zum deutlich smarteren Deal.
Das Pixel 11 Pro: Eine Evolution im Millimeter-Bereich
Wenn man die neuen CAD-Renderings betrachtet, muss man schon sehr genau hinschauen, um die Unterschiede zum aktuellen Pixel 10 Pro zu finden. Die Abmessungen von 152,7 x 71,8 x 8,4 mm machen das Gerät lediglich einen Hauch kürzer und schmaler. Google scheint sein Versprechen, das Design nur alle zwei bis drei Jahre grundlegend zu ändern, extrem konservativ auszulegen.
Die Kamera-Bar: Back to the Roots?
Eine spannende, aber auch riskante Änderung betrifft den Kamerabalken. Laut den Leaks setzt Google wieder auf eine vollständige Glasabdeckung. Was elegant aussieht, birgt technische Tücken: Experten von 9to5Google erinnern an frühere Probleme mit Lichtreflexionen bei dieser Bauweise. Die robuste Metall-Einfassung der aktuellen Generationen (Pixel 9 & 10) wirkt im direkten Vergleich fast wie die sicherere Wahl für den Alltag.
Zudem scheint der Temperatursensor auf den Renderings zu fehlen. Ob Google ihn unter dem Glas versteckt oder komplett streicht, bleibt abzuwarten – ein Verlust wäre es für die meisten Nutzer wohl kaum.
Warum das Pixel 10 Pro jetzt der eigentliche Gewinner ist
Die Leaks bestätigen einen Trend: Die Hardware-Sprünge werden auch bei Google immer feiner. Wenn sich das Design nicht ändert und die Maße fast identisch bleiben, schrumpft das Argument für einen teuren Neukauf im Herbst 2026 zusammen.
In eigener Sache: Pixel 10-Serie kaufen statt ewig warten
Das Pixel 11 Pro wird zweifellos ein starkes Smartphone. Wenn dir aber die Optik wichtiger ist und du mit der immer noch sehr guten Performance der Vorgänger leben kannst, findest du mit den aktuellen Flaggschiffen den deutlich besseren Deal. Du bekommst heute schon Flaggschiff-Technik, ohne den Aufpreis für das neueste Modell zahlen zu müssen.





