Zuletzt aktualisiert am: 17. September 2026
Kurz beantwortet: Das iPhone 18 Pro kostet ab 1.449 Euro, das iPhone 18 Pro Max ab 1.599 Euro, Verkaufsstart ist der 18. September 2026. Die größte technische Neuerung ist eine variable Blende in der Hauptkamera, dazu kommen ein neuer A20-Pro-Chip im 2-Nanometer-Verfahren und spürbar mehr Akkulaufzeit. Am Design und an der Kamera-Grundausstattung ändert sich dagegen wenig, erste Tests beschreiben beide Modelle unisono als solide, aber wenig überraschende Weiterentwicklung.
Apple hat das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max am 9. September 2026 offiziell vorgestellt, zusammen mit der Apple Watch Series 12, der Apple Watch Ultra 4 und den AirPods 5. Während das faltbare iPhone Duo im Oktober die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht, bleibt die Pro-Reihe das, was sie seit Jahren ist: das technisch ausgereifteste iPhone, ohne großen Design-Bruch. Wer aktuell über ein Upgrade nachdenkt oder mit einem refurbished iPhone 17 Pro liebäugelt, findet hier alle bestätigten Fakten und die ersten unabhängigen Einschätzungen an einem Ort.
Key Facts auf einen Blick:
- Ankündigung: 9. September 2026
- Vorbestellung: ab 12. September 2026
- Verkaufsstart: 18. September 2026 (in über 65 Ländern, weitere Märkte folgen am 25. September)
- Preis iPhone 18 Pro: ab 1.449 € (256 GB), bis 2.949 € (2 TB)
- Preis iPhone 18 Pro Max: ab 1.599 € (256 GB), bis 3.099 € (2 TB)
- Chip: A20 Pro, 2-Nanometer-Fertigung
- Kamera: 48-MP-Hauptkamera mit erstmals variabler Blende (f/1.48 bis f/4)
- Farben: Schwarz, Silber, Gletscher, Burgunderrot
- Verfügbarkeit: eSIM-only weltweit
Design und Farben: Vertraut, mit einem neuen Farbton
Am Gehäuse selbst hat sich wenig verändert, das bestätigen auch die ersten Tests: The Verge merkt an, dass das iPhone 18 Pro dieselben Hüllen wie das iPhone 17 Pro nutzen kann, an der Grundform und den Displaygrößen (6,3 Zoll beim Pro, 6,9 Zoll beim Pro Max) hat sich also nichts geändert. Neu ist dagegen der Farbton Burgunderrot, der sich zu Schwarz, Silber und dem hellblauen Gletscher-Ton gesellt. Apple hat außerdem die Dynamic Island verkleinert: Der Face-ID-Sensor sitzt jetzt versteckt in der Displayecke statt sichtbar im schwarzen Balken, wodurch bis zu drei Live Activities gleichzeitig Platz finden statt bisher zwei.
Neu im Zubehör-Sortiment ist ein Handgelenksriemen ("Wrist Strap") für die eigenen Apple-Cases, den sowohl The Verge als auch MKBHD in ihren Tests positiv hervorheben, weil er das Handling beim Fotografieren spürbar kamera-ähnlicher macht.
Kamera: Variable Blende als große, aber leise Neuerung
Die auffälligste technische Neuerung steckt in der Hauptkamera. Zum ersten Mal in einem iPhone lässt sich die Blende mechanisch verstellen, über sechs lasergeschnittene Lamellen zwischen f/1.48 (offen, mehr Licht) und f/4 (geschlossen, mehr Schärfentiefe), mit Zwischenstufen bei f/1.8 und f/2.8. Damit reagiert Apple auf eine Technik, die bisher nur wenige Smartphone-Kameras (etwa von Samsung) boten.
In der Praxis fällt der Unterschied laut beiden Testern eher subtil aus. The Verge beschreibt die Bildverbesserungen bei Nahaufnahmen und in Low-Light-Situationen als "marginal", MKBHD kommt zum gleichen Schluss: Zwischen f/1.48 und f/4 sei der Unterschied im direkten Vergleich sichtbar, für die meisten Alltagsfotos aber kaum relevant. Den größten praktischen Nutzen sehen beide beim Night Mode, wo die größere Öffnung kürzere Belichtungszeiten und weniger Bildrauschen ermöglicht, sowie bei Nahaufnahmen, wo sich mit geschlossener Blende gezielt mehr in den Fokus rücken lässt.
Wichtiger als die Blende selbst dürfte für viele Nutzer sein, dass die Kamera-App erstmals manuelle Kontrolle über Verschlusszeit, Weißabgleich, Fokus und eben die Blende erlaubt, direkt in der Standard-App, ohne Drittanbieter-Software. Dazu kommen neue "Photographic Styles" mit Textur- und Filmkorn-Effekten sowie die Möglichkeit, Videos nachträglich in den Cinematic-Modus zu konvertieren. Mit Reference Image führt Apple außerdem eine neue Funktion ein, die Fotos der Hauptkamera mit verschlüsselten Sensordaten versieht, um ihre Echtheit später über Apples Private-Cloud-Compute-Infrastruktur verifizieren zu können, aktuell noch mit spürbarem Einrichtungsaufwand, aber mit API für Drittanbieter.
A20 Pro: Der Chip, der beides gleichzeitig schafft
Technisch ist der neue A20-Pro-Chip im 2-Nanometer-Verfahren aus Sicht beider Tests das eigentliche Highlight, auch wenn er unsichtbar bleibt. Der Chip bringt laut Apple eine 6-Core-CPU mit integrierten Neural Accelerators, eine 7-Core-GPU mit bis zu 40 Prozent mehr Leistung gegenüber dem A19 Pro, eine Neural Engine mit doppelter KI-Leistung sowie 50 Prozent mehr Speicherbandbreite. MKBHD hebt hervor, dass hier ungewöhnlicherweise sowohl Leistung als auch Effizienz gleichzeitig spürbar steigen, statt wie bei den meisten Chip-Updates nur eines von beidem. Möglich macht das unter anderem eine überarbeitete Wärmeableitung: Eine neue Vapor Chamber mit dreifacher Oberfläche soll die Temperatur unter Dauerlast besser im Griff behalten.
Akku und Laden: Der größte spürbare Fortschritt
Bei der Akkulaufzeit legt Apple deutlich zu. Das iPhone 18 Pro schafft laut Herstellerangabe bis zu 36 Stunden Videowiedergabe (vorher 33 Stunden beim 17 Pro), das iPhone 18 Pro Max kommt auf bis zu 45 Stunden (vorher 39 Stunden). MKBHD bestätigt das im Alltagstest: Das kleinere 18 Pro halte inzwischen so lange durch wie zuvor das deutlich größere 17 Pro Max, ohne dass der Akku selbst nennenswert gewachsen sei, ein Effekt, den er komplett der Effizienz des neuen Chips zuschreibt.
Auch beim Laden gibt es Fortschritte: Das iPhone 18 Pro erreicht laut Apple 50 Prozent Akkustand in rund 15 Minuten, beim Pro Max reichen 5 Minuten Laden für rund 7 Stunden Videowiedergabe. Kabelloses Laden schafft 50 Prozent in 30 Minuten.
Preise und Modelle im Vergleich
Beide Modelle sind gegenüber ihren Vorgängern teurer geworden, in den USA um jeweils 100 US-Dollar, in Deutschland um rund 150 Euro.
| Merkmal | iPhone 18 Pro | iPhone 18 Pro Max |
|---|---|---|
| Display | 6,3 Zoll | 6,9 Zoll |
| Preis ab (256 GB) | 1.449 € | 1.599 € |
| Preis 512 GB | 1.699 € | 1.849 € |
| Preis 1 TB | 2.199 € | 2.349 € |
| Preis 2 TB | 2.949 € | 3.099 € |
| Akkulaufzeit (Video) | bis 36 Std. | bis 45 Std. |
Alle Modelle sind ausschließlich mit eSIM erhältlich, eine physische SIM-Karte gibt es nicht mehr. Apple unterstützt eSIM-Aktivierung inzwischen bei über 500 Mobilfunkanbietern weltweit. Wer refurbished iPhones kaufen möchte, findet in der Kategorie weiterhin auch Modelle mit klassischem SIM-Slot.
Was Tests und Reviews sagen
Die ersten großen Testberichte sind da, noch vor dem eigentlichen Verkaufsstart am 18. September. Der Grundtenor: solide, aber erwartbar.
"It is so similar to the iPhone 17 Pro that it can use the same cases. [...] There are no surprises, and unless you're a truly committed smartphone photographer, no hugely compelling reason to pick an 18 Pro over a 17 Pro if you can find one on sale." – The Verge, 16.09.2026 (Verge Score: 8/10)
"As long as you don't expect a revolutionary new camera experience, then the 18 Pro is what it should be: a little better than the version that came before it." – The Verge, 16.09.2026
"So if this were back in 2011, this is what we would call an S update. [...] I actually think it's underrated. I know, I know. [...] I said underrated, not underpriced." – MKBHD, YouTube-Review, September 2026
"To see both [Leistung und Effizienz] in one chip update get significantly better, that's the 2-nanometer effect right there." – MKBHD, YouTube-Review, September 2026
Einigkeit besteht bei beiden Testern in drei Punkten: Die variable Blende ist technisch bemerkenswert, im Alltag aber eher ein Feature für ambitionierte Hobbyfotografen als ein Grund für den Umstieg. Der A20-Pro-Chip liefert den größten spürbaren Fortschritt, vor allem über die Akkulaufzeit. Und der Preisaufschlag von 100 US-Dollar bzw. rund 150 Euro wird von beiden kritisch vermerkt, bei ansonsten überschaubarem Sprung gegenüber dem iPhone 17 Pro.
Janados Einschätzung
Das iPhone 18 Pro und Pro Max sind genau das, was man von einem "S-Jahr" bei Apple erwartet: ein spürbar besserer Chip, mehr Akkulaufzeit, aber kein Gerät, das ein iPhone 17 Pro über Nacht alt aussehen lässt. Für alle, die aktuell ein iPhone 15 Pro oder älter nutzen, ist der Sprung durchaus reizvoll, allein die Kombination aus A20-Pro-Effizienz und größerer Akkulaufzeit macht sich im Alltag bemerkbar. Wer dagegen schon ein iPhone 17 Pro besitzt, verpasst laut übereinstimmenden Tests wenig: Die variable Blende ist ein Nischen-Feature für Fotografie-Enthusiasten, der Rest ist Feinschliff.
Genau das spricht aus unserer Sicht für ein gut erhaltenes, refurbished iPhone 17 Pro oder Pro Max statt eines Neukaufs: Da sich am Gehäuse laut The Verge nichts geändert hat (Cases und Zubehör passen weiterhin), am Kamerasystem nur in Nuancen und beim Preis spürbar etwas dazukommt, ist der Vorgänger aktuell das deutlich bessere Preis-Leistungs-Verhältnis, ganz ohne Wartezeit auf den Verkaufsstart. Wer es genauer wissen will, findet den ausführlichen direkten Vergleich in unserem Artikel iPhone 18 Pro vs. iPhone 17 Pro.
Der Janado-Tipp
Muss es unbedingt das brandneue Modell sein? Ein geprüftes, refurbished iPhone 17 Pro ab rund 1.016 € bietet schon heute den Großteil dessen, was das 18 Pro ausmacht, nur eben günstiger und sofort verfügbar statt erst ab dem 18. September. Wer das größere Display will, findet das refurbished iPhone 17 Pro Max ab rund 1.076 € ebenfalls bereits auf Lager, samt 12 Monaten Garantie und 30 Tagen Rückgaberecht. Einen Überblick über das komplette Sortiment geben die refurbished iPhones bei Janado.
FAQ
Wann kommt das iPhone 18 Pro auf den Markt?
Der Verkaufsstart ist der 18. September 2026, Vorbestellungen liefen bereits ab dem 12. September. In weiteren Märkten startet der Verkauf am 25. September 2026.
Was kostet das iPhone 18 Pro?
Das iPhone 18 Pro startet bei 1.449 Euro (256 GB), das größere iPhone 18 Pro Max bei 1.599 Euro. Beide Modelle sind damit rund 150 Euro teurer als ihre Vorgänger.
Was ist die größte Neuerung beim iPhone 18 Pro?
Eine erstmals variable Blende in der Hauptkamera (f/1.48 bis f/4) sowie der neue, im 2-Nanometer-Verfahren gefertigte A20-Pro-Chip, der laut ersten Tests vor allem die Akkulaufzeit spürbar verbessert.
Lohnt sich der Umstieg vom iPhone 17 Pro?
Laut ersten Tests eher nicht. The Verge und andere Reviewer beschreiben die Unterschiede zum Vorgänger als überschaubar, die neue Blende richtet sich vor allem an ambitionierte Fotografen.






