Neues Low-Cost-MacBook 2026: Was man jetzt wissen sollte

Neues Low-Cost-MacBook 2026: Was man jetzt wissen sollte

Kein iPhone 18 im Jahr 2026? Was Apples neuer iPhone-Zeitplan wirklich bedeutet Vous lisez Neues Low-Cost-MacBook 2026: Was man jetzt wissen sollte 4 minutes

Über ein günstigeres MacBook haben wir schon vor einigen Wochen spekuliert. Jetzt verdichten sich die Hinweise. Mehrere aktuelle Berichte, unter anderem von MacRumors, zeichnen ein immer klareres Bild davon, wie Apples neues Einstiegs-MacBook aussehen könnte und für wen es gedacht ist.

Apple selbst hat sich dazu nicht geäußert. Trotzdem lassen sich aus der aktuellen Gerüchtelage einige Punkte recht sicher einordnen.

Einordnung: Wo sich das neue MacBook positionieren soll

Aktuell beginnt Apples Notebook-Portfolio beim MacBook Air ab 1.099 Euro. Das neue Modell soll deutlich darunter liegen und gezielt günstige Windows-Laptops und Chromebooks angreifen.

Wichtig dabei: Es geht nicht um ein „schlechteres“ MacBook, sondern um ein bewusst anders positioniertes.

Größe und Gehäuse

Das neue MacBook soll bei rund 13 Zoll Displaygröße liegen und damit leicht unter dem 13,6-Zoll-MacBook-Air. Beim Design erwartet niemand ein Ultra-Thin-Showcase. Apple dürfte eher auf Zweckmäßigkeit setzen.

Was aktuell als wahrscheinlich gilt:

  • klassisches LCD-Display

  • kein ProMotion, kein Mini-LED

  • Fokus auf solide Helligkeit und gute Akkulaufzeit

Ob Apple farbige Varianten bringt, ähnlich wie beim iMac, ist offen. Gerüchte zu Blau, Pink oder Gelb passen allerdings gut zur angestrebten Zielgruppe.

A-Serie statt M-Serie: der wichtigste Unterschied

Der spannendste Punkt ist der Chip. Apple soll erstmals einen A-Serie-Chip in einem MacBook einsetzen, konkret den A18 Pro.

Dieser Chip stammt aus dem iPhone 16 Pro und basiert auf Apples zweiter Generation der 3-Nanometer-Technik. In Benchmarks liegt er:

  • bei der Single-Core-Leistung auf sehr hohem Niveau

  • bei Multi-Core-Tasks etwa auf Höhe des früheren M1

  • bei der Grafikleistung ebenfalls nahe am M1

Für Alltagsaufgaben ist das mehr als ausreichend.

Was man damit machen kann – und was nicht

Apple zielt klar auf leichte bis mittlere Nutzung. Das neue MacBook soll macOS ausführen und damit eine echte Alternative zu iPads mit Tastatur sein.

Geeignet ist es vor allem für:

  • Web-Browsing und Streaming

  • Office- und Schulaufgaben

  • Foto-Bearbeitung

  • einfache Video-Projekte

  • Apple-Intelligence-Funktionen

Anspruchsvolle Video-Exports, große 3D-Projekte oder High-End-Games werden nicht die Stärke dieses Modells sein. Das ist aber auch nicht der Anspruch.

Anschlüsse und Akku

Bei den Ports dürfte Apple sparen. Erwartet wird mindestens ein USB-C-Anschluss, eventuell auch zwei. Mehr ist eher unwahrscheinlich.

Beim Akku sieht es besser aus. Der A18 Pro gilt als sehr effizient, und in einem 13-Zoll-Gehäuse ist genug Platz für eine ordentliche Batterie. MacBook-Air-Niveau bei der Laufzeit gilt als realistisches Ziel.

Preis: vermutlich unter 1.000 Euro

Einen festen Preis gibt es noch nicht. Bloomberg spricht von „deutlich unter 1.000 Dollar“.

Zur Einordnung:

  • iPad Air 13 Zoll: 799 Euro

  • iPad mini: 849 Euro

  • MacBook Air: 1.099 Euro

Ein Preis zwischen 699 und 899 Euro würde gut ins aktuelle Portfolio passen und das neue MacBook klar als Einstiegs-Mac positionieren.

Launch-Zeitraum

Der Marktstart wird für die erste Hälfte 2026 erwartet, vielleicht sogar als Budget-Offensive gemeinsam mit dem iPhone 17e. Möglich ist ein gemeinsamer Zeitraum mit den nächsten MacBook-Air-Updates im Frühjahr.

Schon jetzt eine Alternative: refurbished MacBooks

Wer nicht bis Frühjahr 2026 warten möchte, findet schon heute leistungsstarke MacBooks zu deutlich attraktiveren Preisen. Bei Janado gibt es refurbished MacBooks mit neueren M-Serie-Chips, die preislich in einem ähnlichen Bereich liegen dürften wie das kommende Low-Cost-MacBook mit A-Chip. Für viele Nutzer bedeutet das: mehr Leistung, macOS ohne Einschränkungen und sofort verfügbar ohne auf neue Modelle warten zu müssen.

Kurzfazit

Das neue Low-Cost-MacBook könnte für Apple ein strategisch wichtiger Schritt werden. Erstmals gäbe es ein echtes macOS-Notebook deutlich unterhalb des MacBook Air, mit moderner Chip-Technik und klarer Alltagsausrichtung.

Für alle, die aktuell über ein günstiges Notebook, ein iPad mit Tastatur oder ein Chromebook nachdenken, lohnt es sich, diese Entwicklung im Blick zu behalten.