iPhone 15, 16, 16e oder 17e: Lohnt sich ein günstiges iPhone ohne 120 Hz?

iPhone 15, 16, 16e oder 17e: Lohnt sich ein günstiges iPhone ohne 120 Hz?

Der ganze 120-Hz-Hype um das iPhone 17 geht an einer Sache vorbei: Viele Menschen merken im Alltag kaum einen Unterschied zwischen 60 und 120 Hz, zahlen dafür aber oft mehrere Hundert Euro Aufpreis. Wer bereit ist, darauf zu verzichten, findet mit iPhone 15, 16, 16e und 17e vier Modelle, die noch Jahre zuverlässig laufen und dabei deutlich weniger kosten.

Die kurze Antwort: Alle vier Modelle teilen sich dasselbe 60-Hz-Display, unterscheiden sich aber deutlich bei Kamera, Chip und Ausstattung. Wer das beste Gesamtpaket will, greift zum iPhone 16 mit zwei Kameras, Apple Intelligence und schnellem MagSafe-Laden. Wer maximal sparen will und mit einer Kamera plus fehlender KI-Unterstützung leben kann, ist mit dem refurbished iPhone 15 am günstigsten unterwegs.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

  • Alle vier Modelle haben ein 60-Hz-Display, das ist bei dieser Preisklasse bewusst kein Unterscheidungsmerkmal
  • Nur iPhone 15 und iPhone 16 haben Dynamic Island und zwei Kameraobjektive (Haupt- + Ultraweitwinkel), 16e und 17e begnügen sich mit einer einzigen Linse und der klassischen Notch
  • Apple Intelligence läuft auf iPhone 16, 16e und 17e, nicht aber auf dem älteren iPhone 15 mit A16-Chip
  • iPhone 15, iPhone 16 und iPhone 17e unterstützen echtes MagSafe-Laden, beim iPhone 16e fehlt die Magnethalterung komplett
  • Bei Janado gibt es das refurbished iPhone 16 ab 510,90 Euro und das refurbished iPhone 15 ab 387,90 Euro

Preis und Verfügbarkeit im Überblick

Modell Marktstart Neupreis (Basisspeicher) Bei Janado refurbished
iPhone 15 2023 ab 128 GB Ja, ab 387,90 €
iPhone 16 2024 ab 128 GB Ja, ab 510,90 €
iPhone 16e 2025 ab 128 GB Ja, ab 410,90 €
iPhone 17e 2026 ab 256 GB Noch nicht

Auffällig: Das iPhone 16e liegt bei Janado aktuell sogar günstiger als das ältere iPhone 15 in höheren Speichervarianten und güngstiger als das deutlich leistungsstärkere iPhone 16. Wer beim Speicher sparen will, findet im iPhone 15 trotzdem den niedrigsten Einstiegspreis der vier. Einen Überblick über das komplette Sortiment gibt die Kategorie Apple iPhones bei Janado, inklusive aller aktuell verfügbaren Speichervarianten.

Display: Notch oder Dynamic Island, aber überall 60 Hz

Bei der Bildwiederholrate unterscheiden sich die vier Modelle nicht, alle laufen mit 60 Hz statt der 120 Hz der Pro-Modelle. Größer ist der Unterschied beim Design: iPhone 15 und iPhone 16 haben die ovale Dynamic Island, iPhone 16e und iPhone 17e dagegen die klassische Notch aus älteren iPhone-Generationen, samt spürbar breiterem Rand ums Display. Wer die Dynamic Island optisch und funktional schätzt (etwa für Live-Aktivitäten), sollte das im Hinterkopf behalten.

Bei der Displayhelligkeit liegen iPhone 15 und iPhone 16 mit bis zu 1.000 Nits (2.000 Nits Spitzenwert im Freien) leicht vorn, iPhone 16e und 17e begnügen sich laut Apple-Datenblatt mit 800 Nits (1.200 Nits Spitzenwert HDR). Im Alltag draußen macht sich das bemerkbar, in Innenräumen kaum.

Chip und Kamera: Hier trennt sich die Spreu vom Weizen

iPhone 15 iPhone 16 iPhone 16e iPhone 17e
Chip A16 Bionic A18 A18 (4‑Core GPU) A19
Apple Intelligence Nein Ja Ja Ja
Kamera 2 Objektive (48 MP + 12 MP Ultraweitwinkel) 2 Objektive (48 MP + 12 MP Ultraweitwinkel) 1 Objektiv (48 MP) 1 Objektiv (48 MP)
Action Button Nein Ja Ja Ja
Camera Control Nein Ja Nein Nein
MagSafe Ja, 15 W Ja, 25 W Nein, nur Qi Ja, 15 W
WLAN Wi‑Fi 6 Wi‑Fi 7 Wi‑Fi 6 Wi‑Fi 6

Beim Chip zeigt sich der größte Bruch: Nur das iPhone 15 mit seinem A16 Bionic unterstützt kein Apple Intelligence, alle drei anderen Modelle können damit umgehen. Wer also aktiv KI-Funktionen wie Schreibwerkzeuge oder die überarbeitete Siri nutzen will, sollte eines der drei neueren Modelle wählen.

Bei der Kamera überrascht dagegen, dass iPhone 16e und 17e trotz neuerem Chip einen Rückschritt machen: Beide verzichten komplett auf die zweite, echte Ultraweitwinkel-Linse und bieten nur eine einzelne 48-MP-Kamera mit digital abgeleitetem 2-fach-Zoom. Notebookcheck kritisiert genau das in seinem 17e-Test als spürbaren Kompromiss, lobt gleichzeitig aber den A19-Chip und die auf 256 GB verdoppelte Basis-Speicherkapazität.

Beim Laden zeigt sich eine weitere Eigenheit: Das iPhone 16e verzichtet komplett auf die MagSafe-Magnethalterung und lädt nur klassisch über Qi, während das neuere iPhone 17e MagSafe wieder mitbringt, wenn auch mit 15 statt 25 Watt. Wer MagSafe-Zubehör wie Wallets oder Autohalterungen nutzt, sollte das iPhone 16e deshalb meiden.

Was Testberichte sagen

Notebookcheck bezeichnet das iPhone 16e als starke Wahl für alle, die von einem älteren iPhone upgraden und preisbewusst kaufen, sieht aber Schwächen bei der Einzelkamera, dem fehlenden MagSafe und der nur zwölfmonatigen Herstellergarantie. Beim iPhone 17e fällt das Urteil ähnlich aus: starker Chip und ordentliche Kamera, aber laut Testverdikt bleibt die einzelne Linse und das an das iPhone 14 erinnernde Notch-Design der größte Kritikpunkt, gerade weil das nur etwas teurere reguläre iPhone 17 hier klar mehr bietet.

Für das iPhone 15 gilt: Drei Jahre nach Marktstart liefert der A16-Chip laut Tests weiterhin solide Alltagsleistung, das fehlende Apple Intelligence ist der mit Abstand größte Kompromiss gegenüber den neueren Modellen.

Was ist für wen?

  • Bestes Gesamtpaket: Wer nicht am falschen Ende sparen will, bekommt mit dem iPhone 16 zwei Kameras, volles MagSafe, das schnellste WLAN der vier und Apple Intelligence in einem Gerät.
  • Maximal günstig, KI ist egal: Wer hauptsächlich telefoniert, schreibt und surft und auf Apple Intelligence verzichten kann, spart mit dem iPhone 15 am meisten.
  • Kompaktes KI-fähiges Gerät mit Kompromissen bei der Kamera: Wer Apple Intelligence will, aber nicht viel mehr zahlen möchte als beim iPhone 15, findet im iPhone 16e einen Mittelweg, sollte aber auf MagSafe-Zubehör verzichten können.
  • Neuestes Basismodell mit viel Speicher: Wer unbedingt den aktuellsten Chip und mehr Basisspeicher will und mit nur einer Kamera leben kann, ist beim iPhone 17e richtig, muss aber aktuell noch den Neupreis zahlen, da es bei Janado noch keine refurbished Exemplare gibt.

Fazit: Lohnt sich der Verzicht auf 120 Hz?

Für die meisten Alltagsnutzer lautet die Antwort klar ja. Der größte praktische Unterschied zwischen diesen vier Modellen liegt nicht bei der Bildwiederholrate, sondern bei Kamera-Ausstattung, Apple-Intelligence-Support und MagSafe. Wer diese drei Punkte für sich durchgeht, findet in der Auswahl an refurbished iPhones bei Janado ein Modell, das noch Jahre zuverlässig läuft, ganz ohne den Aufpreis für 120 Hz.

Der Janado-Tipp

Für die meisten Alltagsnutzer ist das refurbished iPhone 16 ab 510,90 Euro aktuell der beste Kompromiss aus Ausstattung und Preis. Wer noch etwas sparen möchte und ohne Apple Intelligence auskommt, findet im refurbished iPhone 15 ab 387,90 Euro das günstigste Einstiegsmodell der vier. Beide Geräte sind bei Janado technisch geprüft, mit 12 Monaten Garantie und 30 Tagen Rückgaberecht sofort lieferbar, ganz ohne auf ein Modell zu warten, das erst noch auf den Refurbished-Markt kommen muss.

FAQ

Was ist der größte Unterschied zwischen iPhone 16e und iPhone 17e?

Das iPhone 17e hat den neueren A19-Chip, doppelt so viel Basisspeicher (256 statt 128 GB) und im Gegensatz zum 16e wieder echtes MagSafe-Laden. Die Einzelkamera und die Notch bleiben bei beiden gleich.

Warum hat das iPhone 15 kein Apple Intelligence?

Apple Intelligence benötigt mindestens den A17-Pro- bzw. A18-Chip mit ausreichend Arbeitsspeicher. Der A16-Bionic-Chip im iPhone 15 erfüllt diese Voraussetzung nicht.

Warum haben iPhone 16e und 17e nur eine Kamera?

Apple positioniert beide Modelle bewusst als abgespeckte Einstiegsgeräte unterhalb des regulären iPhone 16/17 und spart dafür unter anderem bei der zweiten Linse.

Gibt es das iPhone 17e schon refurbished bei Janado?

Noch nicht, das Gerät ist dafür aktuell noch zu neu. iPhone 15, 16 und 16e sind dagegen bereits refurbished verfügbar.