Der KI-Boom macht Smartphones teurer: Warum das iPhone 18 Pro uns alle ein Vermögen kosten wird

Der KI-Boom macht Smartphones teurer: Warum das iPhone 18 Pro uns alle ein Vermögen kosten wird

Eigentlich hieß es in der Tech-Welt jahrelang: Technik wird mit der Zeit effizienter und günstiger. Doch Apple-CEO Tim Cook hat in einem Interview mit dem Wall Street Journal klargestellt, dass diese Zeiten vorerst vorbei sind. Preiserhöhungen bei iPhones, Macs und iPads seien ab sofort „unvermeidbar“. Schuld daran ist der enorme Hunger nach Speicherchips. Was bedeutet das für die kommenden Geräte im Herbst? Ein Blick auf die nackten Zahlen und die Hintergründe.

Der „Jahrhundert-Engpass“ auf dem Chipmarkt

Hinter den Kulissen der Tech-Industrie brodelt es. Der weltweite Boom von Anwendungen rund um künstliche Intelligenz sorgt für eine massive Verschiebung auf dem Halbleitermarkt. Um komplexe KI-Modelle auf Servern zu betreiben – aber auch, um Funktionen wie „Apple Intelligence“ direkt auf Endgeräten zu ermöglichen – werden gigantische Mengen an schnellem Arbeitsspeicher (DRAM) und SSD-Speicher benötigt.

Die großen Chiphersteller wie Samsung, SK Hynix und Micron kommen mit der Produktion schlicht nicht hinterher. Da die lukrativen Server-Chips für Rechenzentren priorisiert werden, entsteht bei Consumer-Geräten ein spürbarer Engpass. Tim Cook verglich die aktuelle Situation auf dem Speicher-Markt sogar mit einer „Jahrhundertflut“ – so etwas habe er in über 40 Jahren in der Industrie noch nicht erlebt. Da Apple diese extrem gestiegenen Einkaufspreise nicht mehr komplett selbst abfedern kann, wird der Druck nun an die Verbraucher weitergegeben.

Die Prognose: Das iPhone 18 Pro bricht Preis-Rekorde

Bisher hat Apple versucht, die Basispreise seiner Pro-Modelle trotz Inflation weitgehend stabil zu halten. Damit dürfte im kommenden Herbst Schluss sein. Experten des Marktforschungsunternehmens TechInsights schätzen (wie Macrumors berichtet), dass Apple das neue iPhone 18 Pro rund 270 Dollar teurer machen müsste, um seine gewohnte Gewinnmarge zu halten.

Dass Apple vor drastischen Schritten nicht zurückschreckt, zeigt sich bereits beim Mac mini: Hier wurde das günstigste Einstiegsmodell gestrichen, wodurch der Startpreis effektiv von 599 Euro auf 799 Euro kletterte. Wer sich im Herbst ein neues Top-Smartphone, ein iPad oder ein Notebook zulegen möchte, muss also tiefer in die Tasche greifen als je zuvor. Der Traum vom bezahlbaren Neugerät rückt für viele in weite Ferne.

Fazit: Die Tech-Welt verändert sich grundlegend

Die Zeiten, in denen man jedes Jahr blind zum neuesten Modell greifen konnte, ohne das Budget komplett zu sprengen, sind vorbei. Wenn die Preise für Neuware sich derart von der wirtschaftlichen Realität der Verbraucher entkoppeln, zwingt uns das zum Umdenken. Wir müssen den steigenden Preisen der Hersteller aber nicht hilflos ausgeliefert sein.

Der smarte Ausweg: Warum Refurbished jetzt die logische Wahl ist

Wenn die Preise für Neugeräte künstlich nach oben getrieben werden, verändert das den Wert von bestehender Hardware fundamental. Es gibt heute kaum noch rationale Gründe, für minimale Hardware-Upgrades beim iPhone 18 Pro Hunderte von Euro mehr zu bezahlen.

  • Kein Premium-Aufschlag: Während Neuware durch die Chip-Krise drastisch teurer wird, bleibt der Markt für gebrauchte und professionell generalüberholte Geräte vorerst stabil.
  • Spitzenleistung ohne Aufpreis: Generationen wie das iPhone 16 Pro oder das iPhone 17 Pro sind absolute Performance-Monster. Die wenigsten Nutzer reizen diese Prozessoren im Alltag überhaupt aus. Ein Refurbished-Gerät der letzten ein bis zwei Jahre bietet High-End-Tech zu einem Bruchteil des neuen Preises.
  • Ressourcen sinnvoll nutzen: Wenn Speicherchips weltweit Mangelware sind, ist es der einzig richtige Schritt, bereits produzierte Hardware im Kreislauf zu halten. Das schont nicht nur die strapazierten Lieferketten, sondern spart auch tonnenweise CO₂ und Elektroschrott.

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