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iPad 9 im Test: Lohnt sich das 10,2-Zoll-iPad 2026 noch?

Das iPad 9 läuft 2026 noch mit iPadOS 27 und reicht für Streaming, Lesen und Schule. Wir zeigen, was es kann, wo ihm Apple Intelligence, USB-C und neues Zubehör fehlen und wann iPad 11 oder iPad mini besser passen.
iPad 9 im Test: Lohnt sich das 10,2-Zoll-iPad 2026 noch?

Das iPad 9 erschien im September 2021 und ist mit 10,2 Zoll, A13 Bionic und Home-Button bis heute ein vertrautes Standard-iPad. Seit dem 14. September 2026 gibt es iPadOS 27, und das iPad 9 gehört weiterhin zu den unterstützten Modellen, das iPad 8 dagegen nicht. Wenn du ein iPad 9 gebraucht kaufen möchtest, entscheidet deshalb weniger die Leistung als dein Einsatzzweck. Alle aufbereiteten Modelle im Überblick findest du bei den refurbished iPads.

Kurz beantwortet: Ja, für einfache Aufgaben lohnt es sich noch. Zum Streamen, Lesen, für Videotelefonie, Notizen und als Kinder- oder Schul-iPad reicht das iPad 9 gut aus. Es läuft mit iPadOS 27, bietet aber kein Apple Intelligence, kein USB-C und nur Zubehör der älteren Generation. Wer das Gerät lange mit aktuellen Apps nutzen oder oft zwei Apps parallel öffnen will, schaut besser auf das iPad 11 oder das iPad Air.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der A13 Bionic mit 3 GB Arbeitsspeicher reicht für Lesen, Surfen, Streaming, Videotelefonie und einfache Spiele.
  • Das iPad 9 läuft mit iPadOS 27 und ist damit das älteste Standard-iPad auf der Liste. Das iPad 8 ist nicht mehr dabei.
  • Das Display ist ein 10,2 Zoll großes Retina-Display mit 500 Nits und True Tone, dazu kommen Touch ID im Home-Button und eine 12-MP-Frontkamera mit Folgemodus.
  • Geladen wird per Lightning. Es passen der Apple Pencil der 1. Generation und das Smart Keyboard, neuere Stifte und Tastaturen dagegen nicht.
  • Apple Intelligence bieten bei den iPads nur iPad Pro und iPad Air ab M1 sowie das refurbished iPad mini 7, kein Standard-iPad.

Was das iPad 9 auch 2026 noch gut kann

Das iPad 9 hat den A13 Bionic, den Chip aus dem iPhone 11, und 3 GB Arbeitsspeicher. Für Lesen, Surfen, Streaming und Videotelefonie reicht das auch heute aus. Apps starten zügig, und viele Spiele laufen ohne Probleme.

Das Display misst 10,2 Zoll und löst mit 2.160 × 1.620 Pixeln auf, das sind 264 ppi. Es erreicht 500 Nits und unterstützt True Tone. Im Test von Notebookcheck maß das Panel rund 513 Nits und zeigte recht genaue Farben, dort kam das iPad 9 insgesamt auf 89 Prozent. Weniger gelungen ist das Display bei Sonne: Es spiegelt, wie auch netzwelt bemängelt, und es ist nicht vollständig laminiert. Beim Schreiben mit dem Pencil fühlt sich das anfangs etwas hohl an.

Die Frontkamera löst mit 12 Megapixeln auf und hat einen Ultraweitwinkel. Den Folgemodus, der dich bei Videoanrufen im Bild hält, kannte man zuvor vom iPad Pro. Die Hauptkamera hat 8 Megapixel und reicht für Dokumente und einfache Fotos. Touch ID sitzt im Home-Button, einen Kopfhöreranschluss gibt es ebenfalls.

Als Einstiegs-iPad kostete das iPad 9 bei der Vorstellung im September 2021 ab 379 Euro, mit Mobilfunk ab 519 Euro. Laptop Mag nannte es damals das beste Tablet für ein knappes Budget, riet aber bei höheren Ansprüchen zu iPad mini oder iPad Air.

iPadOS 27, aber kein Apple Intelligence: Was das im Alltag bedeutet

Apple hat iPadOS 27 am 14. September 2026 veröffentlicht. Das iPad 9 ist dabei und damit das älteste Standard-iPad auf der Liste. Das iPad 8 und das iPad mini 5 bekommen es nicht mehr. Das iPad 9 kam 2021 mit iPadOS 15 auf den Markt und hat seither fünf große Versionssprünge mitgemacht. Wie viele noch folgen, legt Apple nicht fest.

Im Alltag heißt das vor allem vier Dinge:

  • Das iPad 9 bekommt iPadOS 27. Einzelne Funktionen können allerdings an neuere Chips gebunden sein, nicht jede Neuerung läuft auf dem A13 Bionic.
  • Apple Intelligence gibt es nicht. Die KI-Funktionen laufen bei iPads nur auf iPad Pro und iPad Air ab M1 und auf dem iPad mini 7, auch das iPad 11 bietet sie nicht.
  • Ob iPadOS 28 das iPad 9 noch unterstützt, ist offen. Geräte ohne neues iPadOS bleiben laut AppleInsider auf der älteren Version und bekommen weiter Sicherheitsupdates, wie lange, sagt Apple nicht.
  • Entwickler heben die Mindestversion ihrer Apps meist erst nach und nach an. Mit der Zeit können einzelne Apps neuere Software verlangen, am ehesten häufig aktualisierte wie Banking-Apps oder Spiele.

Für ein Gerät zum Streamen, Lesen und Lernen ist das gut verkraftbar. Wer das iPad dagegen mehrere Jahre mit aktuellen Apps nutzen will, greift besser zum refurbished iPad 11, denn es hat den neueren A16, USB-C und kam erst 2025 auf den Markt.

Das iPad 9 im Vergleich zu den Nachbarmodellen

Die Tabelle zeigt, was das iPad 9 gegenüber seinem Vorgänger, dem aktuellen Standard-iPad und den Geschwistern mit kleinerem oder größerem Display bietet.

Modell Chip Display Anschluss Apple Pencil iPadOS 27 Apple Intelligence
iPad 8 A12 Bionic 10,2 Zoll Lightning 1. Generation Nein Nein
iPad 9 A13 Bionic 10,2 Zoll Lightning 1. Generation Ja Nein
iPad 11 A16 11 Zoll USB-C Pencil (USB-C), 1. Generation mit Adapter Ja Nein
iPad mini 6 A15 Bionic 8,3 Zoll USB-C 2. Generation Ja Nein
iPad mini 7 A17 Pro 8,3 Zoll USB-C Pencil Pro und Pencil (USB-C) Ja Ja
iPad Air 11 M4 11 Zoll USB-C Pencil Pro und Pencil (USB-C) Ja Ja

Daraus ergibt sich eine einfache Faustregel: Das iPad 8 bleibt auf iPadOS 26, das iPad 9 ist das älteste Modell mit iPadOS 27, das iPad 11 bringt USB-C und ein größeres Display, und Apple Intelligence kommt erst mit dem iPad mini 7 und dem iPad Air. Ob ein kleines iPad besser zu dir passt, klärt der Artikel Standard iPad vs iPad mini, und alle Mini-Modelle im Überblick zeigt der iPad-mini-Vergleich.

Für wen sich das iPad 9 lohnt

Wenn du viel streamst oder liest: Das 10,2-Zoll-Display bietet mehr Platz als ein kleines Tablet, und True Tone passt die Farbtemperatur dem Umgebungslicht an. Für Serien, E-Books und Zeitschriften ist das ein gutes Format. In direkter Sonne wird es wegen der Spiegelungen allerdings schwierig.

Wenn du ein Tablet für Kinder oder die Schule suchst: Streaming, Lern-Apps und Spiele laufen, und über Bildschirmzeit und Familienfreigabe lässt sich die Nutzung einschränken. Für handschriftliche Notizen passt der Apple Pencil der 1. Generation. Weitere Geräte für den Schulalltag findest du unter Technik für Schüler.

Wenn du Notizen machst oder viel tippst: Der Apple Pencil der 1. Generation wird am Lightning-Anschluss des iPad geladen. Tastaturen mit Smart Connector wie das Smart Keyboard setzt du an, ohne sie koppeln zu müssen. Wer lieber eine Bluetooth-Tastatur nutzt, kann auch das.

Wenn du viel telefonierst oder ein Zweitgerät suchst: Die 12-MP-Frontkamera mit Folgemodus hält dich bei Videoanrufen im Bild, auch wenn du dich bewegst. Als Zweitgerät für Sofa, Küche oder Reise reicht das iPad 9 völlig aus, und mit Mobilfunk bist du auch ohne WLAN online.

Wenn du von einem iPad 8 kommst: Dann bringt das iPad 9 spürbar mehr, nämlich den schnelleren A13 Bionic, eine Frontkamera mit 12 statt 1,2 Megapixeln, True Tone und iPadOS 27. Beim Display und beim Zubehör ändert sich dagegen nichts, es bleibt bei 10,2 Zoll, Lightning und Pencil der 1. Generation.

Wann du lieber zu einem anderen iPad greifst

Das iPad 9 hat Grenzen, und die solltest du kennen. Keine davon macht es schlecht, sie entscheiden aber, ob es zu dir passt.

  • Multitasking: Das Display ist 10,2 Zoll groß, und 3 GB Arbeitsspeicher sind knapp. Wer oft zwei Apps nebeneinander nutzt oder am iPad arbeitet, ist mit einem größeren Modell besser bedient. Eine Orientierung gibt der Vergleich iPad 11 vs. iPad Air.
  • Apple Intelligence: Die KI-Funktionen laufen auf dem iPad 9 nicht. Wer sie nutzen will, findet sie beim refurbished iPad mini 7 oder bei einem iPad Air.
  • Lightning statt USB-C: Hast du bereits Lightning-Kabel, brauchst du nichts Neues. Wer sonst alles per USB-C lädt, muss ein zusätzliches Kabel mitführen.
  • Zubehör der älteren Generation: Apple Pencil 2, Apple Pencil Pro, Apple Pencil (USB-C) und das Magic Keyboard passen nicht zum iPad 9. Wer neues Zubehör nutzen möchte, wählt das refurbished iPad 11, das Pencil (USB-C) und das Magic Keyboard Folio unterstützt.
  • Display: Es ist nicht laminiert und spiegelt bei Sonne. Wer viel zeichnet oder draußen arbeitet, ist mit einem laminierten Display besser bedient, etwa beim refurbished iPad Air 11.
  • Kompakt und länger mit Updates: Ein kleines Tablet mit iPadOS 27 und USB-C ist das refurbished iPad mini 6. Das ältere iPad mini 5 bleibt auf iPadOS 26, wie unser iPad mini 5 im Test zeigt.

Lohnt sich das Warten auf das iPad 12?

Apple hat ein neues Standard-iPad bisher nicht angekündigt. Nach Informationen von MacRumors soll das iPad 12 den A19 und 8 GB Arbeitsspeicher bekommen und nicht vor dem Frühjahr 2027 erscheinen. Das ist Stand Mitte Oktober 2026 ein Gerücht.

Für die Entscheidung beim iPad 9 ändert das wenig. Wer ein einfaches iPad für Streaming, Lesen oder die Familie sucht, braucht keinen neuen Chip. Wer Apple Intelligence will, muss nicht auf das iPad 12 warten, denn sie läuft schon heute auf dem iPad mini 7 und dem iPad Air. Ob sich das aktuelle Standardmodell lohnt, behandelt unser Ratgeber zum iPad 11 mit A16 Chip.

iPad 9 refurbished kaufen: Das solltest du wissen

Bei Janado wird jedes Produkt vor dem Verkauf geprüft, über 40 Testpunkte. Die Zustandsstufe beschreibt deshalb vor allem die Optik, technisch ist das Gerät in jeder Stufe geprüft. Die Stufen heißen Premium, Wie Neu, Sehr Gut, Gut und Akzeptabel. Wenn das iPad ohnehin in einer Hülle steckt, etwa bei Kindern oder für das Sofa, kannst du gut mit einer einfacheren Stufe leben, so empfehlen wir es auch in unserem Guide zu den Zustandsstufen.

Das iPad 9 gab es mit 64 oder 256 GB. Für Streaming, Lesen und Lern-Apps reichen 64 GB, bei vielen Filmen, Fotos und Spielen ist mehr Platz entspannter. Außerdem gibt es Modelle mit und ohne Mobilfunk. Die Mobilfunkvarianten unterstützen LTE, aber kein 5G. Vergleiche am besten mehrere Modelle nebeneinander: iPad refurbished kaufen. Weitere Tipps fasst die Checkliste zum Refurbished-Kauf zusammen, welche Speicher- und Displaygröße zu dir passt, erklärt der Tablet-Guide, und worauf es bei gebrauchten iPads allgemein ankommt, steht im Artikel Was beim Kauf von gebrauchten iPads zu beachten ist.

FAQ

Bekommt das iPad 9 noch iPadOS 27?

Ja. Das iPad 9 gehört zu den Modellen, die iPadOS 27 unterstützen, ebenso alle späteren Standard-iPads. Das iPad 8 ist nicht mehr dabei und bleibt auf iPadOS 26. Wie lange das iPad 9 noch neue Versionen bekommt, hat Apple nicht angegeben.

Kann das iPad 9 Apple Intelligence nutzen?

Nein. Apple Intelligence läuft bei iPads nur auf iPad Pro und iPad Air ab M1 sowie auf dem iPad mini mit A17 Pro. Das iPad 9 bekommt die Funktionen nicht, ebenso wenig das iPad 11.

Hat das iPad 9 USB-C und welchen Apple Pencil unterstützt es?

Nein, das iPad 9 wird per Lightning geladen. Es unterstützt den Apple Pencil der 1. Generation, der am Lightning-Anschluss lädt, und Tastaturen über den Smart Connector. Apple Pencil 2, Apple Pencil Pro, Apple Pencil (USB-C) und das Magic Keyboard kannst du nicht nutzen.

Was ist der Unterschied zwischen iPad 9 und iPad 8?

Beide haben ein 10,2-Zoll-Display, Lightning und Unterstützung für den Apple Pencil der 1. Generation. Das iPad 9 hat den A13 Bionic statt des A12 Bionic, eine 12-MP-Frontkamera mit Folgemodus statt 1,2 Megapixeln, True Tone und startet mit 64 statt 32 GB. Außerdem läuft nur das iPad 9 mit iPadOS 27.

Was ist der Unterschied zwischen iPad 9 und iPad 11?

Das iPad 11 hat den schnelleren A16, ein 11-Zoll-Display mit 2.360 × 1.640 Pixeln, USB-C und WLAN 6. Es unterstützt den Apple Pencil (USB-C) und das Magic Keyboard Folio. Apple Intelligence bieten beide nicht. Wer ein iPad 11 gebraucht kaufen möchte, bekommt also neueres Zubehör und USB-C.

Der Janado-Tipp

Das iPad 9 ist die richtige Wahl, wenn du ein einfaches Tablet zum Streamen, Lesen, Notieren und für die Familie suchst und kein Apple Intelligence brauchst. Alle Modelle und Zustände siehst du auf einen Blick, wenn du iPads gebraucht kaufen möchtest. Auch Tablets anderer Marken sind eine Option, du findest sie unter refurbished Tablets. Für welches Gerät du dich auch entscheidest: Bei uns wird jedes Produkt geprüft, über 40 Testpunkte, bevor es in den Versand geht.

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